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6. Elbaue-Wandertag

Volkschor Prettin12. Mai 2013: Das Touristenzentrum in Prettin wurde am Sonntagvormittag wieder von vielen Naturinteressierten und Erholungssuchenden angesteuert. Erstmals beteiligte sich auch das DRK mit seinem Muttertagsausflug "Rund um Prettin" an der Veranstaltung. Sie wurde um 10 Uhr von Annaburgs Bürgermeister Erich Schmidt eröffnet. Er freute sich, dass aus der Initiative der Labrunerin Angela Demele in Zusammenarbeit mit der Prettiner Ortsbürgermeisterin Helga Welz eine Tradition geworden ist, die inzwischen fest im Mai-Programm integriert ist. Er bedankte sich bei allen Beteiligten an diesem Elbaue-Wandertag, der von der Ortsgruppe des Vereins Dübener Heide und der Stadt Annaburg organisiert wurde. Der Volkschor stimmte mit drei Liedern auf den Wandertag ein. Bei "Alle Vögel sind schon da" wurden alle Teilnehmer zum Mitsingen aufgefordert. Axel Mitzka, langjähriger Vorsitzender des Vereins Dübener Heide, griff das gleich auf, um auf ein kleines Liederheftchen für Wanderer hinzuweisen. Schließlich solle es bei den Ausflügen gesellig zugehen.

Für die Wanderer standen drei unterschiedlich lange Strecken zur Auswahl, für die Radler zwei. Beide führten nach Großtreben im Nachbarkreis Nordsachsen zum Ringbrandofen. Es handelt sich dabei um ein einzigartiges Technisches Denkmal. Erbaut wurde es 1865, bis 1971 wurden hier Lehmziegel hergestellt. Seit Jahren kümmert sich der Ostelbienverein um die bemerkenswerte Anlage. Große Bemühungen hat es bereits gegeben, das Bauwerk zu sanieren, berichteten Vorsitzender Holger Reinboth und der Technikversierte Holger Bönisch. 

Das Wetter zeigte sich am Vormittag von seiner prächtigen Seite, doch ab Mittag ließ das leider nach und es fiel auch Regen.


Auf geht es im Touristenzentrum Prettin: Die Radler waren auch bei der sechsten Ausgabe des Elbaue-Wandertages in der Überzahl.

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Auch wenn sich das Wetter recht kühl zeigte, viele wollten dennoch beim fünften Elbaue-Wandertag am 13. Mai 2012 dabei sein. Ob zu Fuß oder per Rad, alle vier angebotenen Strecken fanden Zuspruch. Bevor Angela Demele, die Initiatorin der Veranstaltung, das Startzeichen für die einzelnen Gruppen gab, stimmte der Volkschor Prettin Wanderlieder an. Danach ging es neben anderem um den Kiessee, konnten Angebote zu Führungen in der KZ-Gedenkstätte Prettin und in der Samendarre Annaburg genutzt werden. Nach der Rückkehr konnten sich Kinder schminken lassen. Die Mitteldeutsche Zeitung hatte ihr Glücksrad aufgebaut. Der Schweinitzer Spielmannszug intonierte Stimmungslieder und hatte zwischenzeitlich einen anderen Dirigenten. Norbert Müller gab den Tambourstab kurzzeitig an Prettins Ortsbürgermeisterin Helga Welz ab, die den Takt zu "Heute hau'n wir auf die Pauke" vorgab. 





Elbaue erneut als Radler-Eldorado

Davon werden die Mädchen und Jungen wohl noch lange erzählen. Schließlich ist nur wenigen Leuten vergönnt, eine Bürgermeisterin an einen Marterpfahl zu binden. In Prettin war es möglich und sorgte beim dritten Elbaue-Wandertag für Spaß. Allerdings, der Marterpfahl war ein zartes Bäumchen und Helga Welz hatte sich zuvor bereit erklärt, sich in diese Schlussphase des Indianerfestes so einbeziehen zu lassen, bevor die Kinder für ihre Leistungen ansprechende Preise in Empfang nehmen konnten. Schließlich hatten sie zuvor so einige Prüfungen zu bestehen. Sie mussten ein Tipi bauen, die Indianersprache lernen, Hasen jagen und Büffel nachstellen. Diese Premiere beim Wandertagkam gut an. Die Materialien für die Zelte reichten gar nicht aus, so dass man gezwungen war, erst Tipis abzubauen, bevor neue in dem kleinen Indianerdorf entstehen konnten.

Gezielt werden musste ein paar Meter weiter. Viele Gäste ließen sich diese besondere Form der Unterhaltung nicht entgehen. Gut bevölkert war die wiedereröffnete Minigolfanlage. Helga Welz und Stadtrat Jörn Schladitz, Mitglied im Vorstand des Vereins für regionale Wirtschaftsförderung, hatten die Anlage offiziell freigegeben. Zwölf Bahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden stehen dort bereit. Jörn Schladitz erinnerte daran, dass die Minigolfanlage bereits 1977 an dieser Stelleerrichtet worden war. Das Baumaterial dafür stellten damals das Stanz- und Emaillierwerk und das Kieswerk zur Verfügung. Dank vieler freiwilliger Helfer konnte das Vorhaben umgesetzt werden.Jetzt wurde das Areal mit Geld der Stadt wieder auf Vordermann gebracht. Mehrere Monate währten die Arbeiten. Ein besonderer Dank ging an die Bauschlosserei Matthias Schneider für die erbrachten Leistungen. Nachdem Helga Welz ein blau-weißes Band durchtrennt hatte, lief ein Wettbewerb an, für den der Verein für regionale Wirtschaftsförderung Preise im Wert von 500 Euro bereit gelegt hatte.

Elbaue-MusikantenAls die Gewinner am späten Nachmittag gejubelt hatten, fand der dritte Wandertag, bei dem die Elbaue-Musikanten zusätzlich einpaar Stunden für Stimmung sorgten, seinen Ausklang.Begonnen hatte er am Vormittag. Helga Welz und die Organisatorin der Veranstaltung, Angela Demele aus Labrun, gaben dasStartzeichen. Die Bürgermeisterin lobte die Einsatzbereitschaft derLabrunerin. Angela Demele wiederum bedankte sich bei allen, die sie unterstützten und mit dazu beitrugen, dass erneut Hunderte Leute einen unbeschwerten Tag genießen konnten. Nachdem der Volkschor Prettin musikalisch eingestimmt hatte, natürlich mit einem Radlerlied, setzten sich die Radler in Bewegung, auf großer Tour (43 Kilometer) und auf kleiner (33 Kilometer). Die beidenWandergruppen (zur Auswahl standen eine Runde um die Kiesseen bzw.durch das Umfeld von Prettin) zogen ebenfalls aus demTouristenzentrum, um am Nachmittag dorthin zurückzukehren. An den Unterwegs-Stationen für die Radler war alles gut vorbereitet. So in der Baumschule "An der Elbe", gelegen auf dem Weinberg. Neben Kaffee, Kuchen und Gegrilltem fanden hier auch gedämpfte Kartoffeln mit Frühlingsquark ihre dankbaren Abnehmer. Die Baumschule war zum ersten Mal Station bei einem Elbaue-Wandertag. Das wurde natürlich gern genutzt, um die Einrichtung noch bekannter zu machen, wie Inhaberin Monika Eckhardtanmerkte.

Leute mit Wissensdurst waren in Plossig willkommen. Aufgrund des Wandertags hatte der dortige Heimatverein seinen Museumstag vorverlegt, informierte die Vereinsvorsitzende Ute Simon. Sie erhoffte sich großes Interesse als Dankeschön für das Engagement des Vereins, der gut funktioniere, wie sie feststellte.Rudolf Ruprecht führte Interessierte durch die historische Sammlung, die viel Bemerkenswertes enthält. So standen einige staunend vor einem Eisschrank aus Urgroßmutters Zeiten. Egal, wozu es Fragen gab, Rudolf Ruprecht konnte darauf antworten, wofür das Ausgestellte einst gebraucht wurde. Besonders groß war zur Mittagszeit der Andrang an der Lebiener Bockwindmühle. Denn hier trafen die Teilnehmer beider Radlergruppen zufällig aufeinander. Für die Lebiener Frauen am Versorgungsstand war das eine besondere Herausforderung. Die Teilnehmer auf kleiner Strecke rollten anschließend in Richtung Axiener Kirche, die auf der großen setzten ihren Ausflug nach Plossig fort. Vor Lebien hatten sie das Blockhaus in Kleindröben angesteuert. Auch das wareine Premiere. Sie sei von Angela Demele angesprochen worden, ob sie das Blockhaus für einen Boxenstopp zur Verfügung stellen würde,sagte Margit Weißenborn. "Da sagt man doch nicht nein." Beim nächsten Mal, so ihr Wunsch, sollten die Radler mehr Zeit mitbringen, schließlich ist der Garten am Blockhaus, in dem noch Tulpen in großer Zahl in voller Blüte standen, eine Pracht.

Auch ein Kremser war unterwegs.Die Radlergruppen waren wieder von Fahrzeugen des Deutschen Roten Kreuzes begleitet worden. Die Hilfe der Retter brauchte nicht in Anspruch genommen zu werden. An den Straßenübergängen waren Leute der Streckensicherung im Einsatz. Lediglich eine Radpanne, sowar zu hören, soll es gegeben haben. Als richtige Entscheidung habesich erwiesen, berichtete Elsbeth Schneider, dass die kleine Radtour entgegen der Planung in anderer Richtung gefahren wurde, umnicht den Wind über weite Strecken von vorn zu haben. Ihr Resümee: "Das war ein sehr schöner Tag." (MZ vom 11. Mai 2010)

Danke an alle, die diese Veranstaltung unterstützten.


Teilnahmekarten haben nicht gereicht


Auf einen gelungenen dritten Elbaue-Wandertag wurde in der Labruner Gaststätte "Zur Erholung" angestoßen. Organisatorin Angela Demele hatte ihre Mistreiter eingeladen, um die Ereignisse am 9. Mai noch einmal Revue passieren zu lassen. Mehrere hundert Teilnehmer, vor allem Radler, aber auch einige Wanderer und Inline-Skater sowie Mitfahrer auf einem Kremser, hatten sich zu der Veranstaltung im Touristenzentrum Prettin eingefunden, für die von der AOK Sachsen-Anhalt wieder die Schirmherrschaft übernommen worden war. Es beteiligten sich so viele, dass die zuvor gedruckten Teilnahmekarten nicht ausreichten und aufgrund der großen Resonanz etwas improvisiert werden musste.

Auch bei dem erstmals veranstalteten Indianerfest als Angebot für Familien mit kleineren Kindern war der Ansturm so groß, dass das "Baumaterial" für Tipis mehrfach eingesetzt werden musste, um allen Wünschen gerecht werden zu können. Die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Veranstaltung war erfüllt. Das Wetter passte. Der Regen, der in den Tagen davor große Sorgenfalten aufkommen ließ, trat erst ein, als am Abend abgebaut war. "Bedanken möchte ich mich bei allen, die mich wieder so toll unterstützt haben", sagte Angela Demele. Sie habe einige Hinweise bekommen, was bei der vierten Auflage des Elbaue-Wandertags verändert werden könnte. So gab es Empfehlungen zum Fahrtempo der Radwanderer, vor allem auf der großen Tour, die bis zur "Blockhütte" in Kleindröben und dann zurück nach Prettin führte. In der Beratung folgte eine kurze Diskussion, ob denn versucht werden sollte, stets im Pulk zu fahren oder die Teilnehmer individuell ihr Tempo wählen sollten. Als hilfreich wurde der erstmalige Einsatz der Annaburger Streckensicherung gewertet. Das habe gefahrloses Überqueren von Hauptstraßen ermöglicht, hieß es.

Von Hand zu Hand ging während des Treffens ein von Erhard Michel aus Prettin gestaltetes kleines Fotobuch zum dritten Elbaue-Wandertag, der den Gästen über Stunden Unterhaltung geboten hatte.

Der Volkschor trat zum Auftakt in Aktion, aufgrund des Indianerfestes im Touristenzentrum war eine große Zahl "Rothäute" auf Achse, der Verein für regionale Wirtschaftsförderung kümmerte sich nach der feierlichen Eröffnung der sanierten Minigolfanlage um einen Wettkampf. Und wer nach den Touren entspannen wollte, fand in der Nähe der Elbaue-Musikanten einen Sitzplatz.

Als Termin für den vierten Elbaue-Wandertag ist der 8. Mai 2011 im Gespräch.

Die Organisatoren bedanken sich bei

  • AOK Sachsen-Anhalt
  • Apotheke Prettin
  • Deutsche Rote Kreuz Wittenberg
  • Stadt Prettin
  • Gymnastikverein Blau-Weiß Prettin
  • Ortsgruppe Prettin des Wandervereins "Dübener Heide"
  • Sportgruppe "Silvergirls"
  • Caritasverband Prettin
  • "Wir" e.V. Jessen
  • Volkschor Prettin
  • Verwaltungsgemeinschaft Annaburg-Prettin
  • Annaburger Streckensicherung
  • Mitteldeutsche Zeitung

und wünschen sich auch im nächsten Jahr eine gute Zusammenarbeit.



Am Kiessee bei Prettin ist es idyllisch