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Seit Jahren wird in Labrun das Origami-Basteln gepflegt. Zu den größeren Aktionen bislang gehörte eine Ausstellung in der Kirche des Ortes. Übertroffen wurde das durch den fünften Mitteldeutschen Origamitag.

5. Mitteldeutscher Origamittag

Der 5. Mitteldeutsche Origamitag wurde am 21. September in der Gaststätte "Zur Erholung" in Labrun ausgerichtet. 40 Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Mitteldeutschlands und darüber hinaus fanden sich dazu ein. Sie nutzten die verschiedenen Workshopangebote, um ihre Kenntnisse über die aus Japan stammende Faltkunst zu erweitern. So wurden neben anderem auch Katzen gefaltet. Karin Hortig aus Köthen gab da Ratschläge. Zum Falten für jedermann fanden sich am Nachmittag dann noch 15 Interessierte ein.

Bereits am 3. September wurde die von den Labrunerinnen Eva-Maria Glüer, Angela Demele und Astrid Mählig initiierte Ausstellung "Faszination Papier" in der mindestens 700 Jahre alten Stadtkirche Prettin eröffnet. Mehrere hundert Exponate waren zu sehen, gestaltet von 25 Einzelpersonen und mehreren Gruppen, darunter auch Schulen und Kindertagesstätten. Die Schau konnte bis zum 21. September besucht werden. Es gab viel zu entdecken, um nicht die Orientierung zu verlieren, wurden auch Wegweiser aufgestellt.

Blick auf die Kirche Prettin

Blick auf die Kirche Prettin. Sie steht seit 700 Jahren.

Origami-Ausstellung

  • Titel: "Faszination Papier"
  • Eröffnung: 3. September 2013 um 10 Uhr
  • Dauer: bis 21. September 2013
  • Ort: Kirche Prettin, die 700 Jahre besteht
  • Exponate von Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen
  • Themen: christliche Symbole, Blütenkugeln, Sterne, Briefe...


Falten ausdrücklich erwünscht

Wie sollen die Blütenkugeln nun hängen? Dicht zusammen oder auseinander? Angela Demele und Eva-Maria Glüer probieren verschiedene Varianten. Wichtig ist, dass die leichten und zarten Kunstwerke richtig zur Geltung kommen in der Ausstellung „Faszination Papier“. Denn alle Exponate der Schau, die am kommenden Dienstag um 10 Uhr in der 700-jährigen Stadtkirche Sankt Marien in dem Elbeort eröffnet wird, sind aus diesem Material.

Es ist die bislang größte Herausforderung für die Labruner Origami-Enthusiastinnen Eva-Maria Glüer, Angela Demele und Astrid Mählig. Seit Monaten arbeiten sie auf dieses Ereignis hin und haben im Laufe der vergangenen Monate etliche Mitstreiter gefunden, die wie sie viel Freude an der Papierfaltkunst haben.

„Wir bedanken uns, dass so viele Menschen, große und kleine, bereit waren mitzumachen und sich zum Teil erstmalig mit dem Thema Papierfalten beschäftigt haben“, sagt das Trio und lässt wissen, dass Gruppen aus Annaburg, Holzdorf, Jessen, Prettin, Wittenberg und Weimar gemeinsam gefertigte Arbeiten präsentieren werden.

Hinzu kommen wohl 25 Einzelaussteller aus Deutschland und den Niederlanden. Die vielen Einzelelemente hat bislang niemand gezählt. Aber Angela Demele und Eva-Maria Glüer rechnen mit etwa 500 Exponaten, von denen wohl ein Großteil die Besucher in Erstaunen darüber versetzen wird, was sich aus Papier alles so falten lässt.

Allein die Vielfalt an Sternen kann in der Hedwigs-Loge in der Stadtkirche bestaunt werden. Über 170 Exemplare haben hier bereits ihren Platz bekommen. Sterne, so bekennt Angela Demele, sind ihre Spezialstrecke. Wie sollen die Sterne in der Loge ins Licht gesetzt werden? Neben dem Befestigen der Exponate geht es auch um das Ausleuchten des kleinen Raumes. Und so wird im Laufe der Tage beim Umsetzen des Ausstellungskonzeptes sozusagen ein Baustein zum anderen gefügt. „Vitrinen müssen noch aufgestellt werden“, berichtet Eva-Maria Glüer. Origami-Arbeiten zu christlichen Symbolen werden in der Sakristei gezeigt, zur biblischen Geschichte im Turm. Und wie kommen die Tesselationen am besten zur Geltung. Es handelt sich dabei um flache Faltbilder. Der Begriff ist abgeleitet aus dem Englischen von tesseliated was so viel wie mosaikartig bedeutet. Auf der Orgelempore sollen sie ihren Platz bekommen. Aber wie werden sie wirken in der mächtigen Kirche?

Die Eröffnung der Origami-Ausstellung ist der erste Punkt in der Veranstaltungsfolge zum 700-jährigen Bestehen des Gotteshaus. Zugleich ist die Origami-Schau aber auch Vorbote für den fünften Mitteldeutschen Origami-Tag, der am 21. September in Labrun folgt.

Einen Vorgeschmack darauf und die Erkenntnis, dass Origami nicht allein etwas zum Aufhängen oder Hinstellen ist, wollen Petra Betscher aus Gifhorn und Ines Wewior aus Isenbüttel in der Eröffnungsveranstaltung am kommenden Dienstag vermitteln. Sie werden nämlich mit einem Origami-Mitmach-Theater in dem Elbeort erwartet. Auf die beiden Frauen waren die Labrunerinnen im Mai bei einem Origami-Treffen in Weimar aufmerksam geworden. Und die Kirche werde auch erfüllt von ungewöhnlicher Musik. Es handele sich um Improvisationen, erläutert Eva-Maria Glüer. „Auch das ist etwas zum Mitmachen.“ Lampenfieber hat das Organisationstrio nach eigenem Bekunden noch nicht. Schließlich ist langfristig für das Ereignis gefaltet worden.


Großes Falter-Treffen

Ob Seepferdchen, Katze, kreuzende Herzen, Sterne oder eine Schnecke, dies alles und noch viel mehr Motive lassen sich aus Papier erstellen. Für etliche Leute in der Elbaue ist das mittlerweile keine überraschende Erkenntnis mehr. Denn Origami, die Kunst des Papierfaltens, hat inzwischen einige Freunde gefunden. Die Labrunerinnen Eva-Maria Glüer und Angela Demele gehören seit Jahren dazu. Gemeinsam mit Astrid Mählig haben sie sich jetzt ein Ziel gestellt, das die Region unter den Anhängern der Faltkunst noch viel bekannter machen wird. Sie wollen nämlich den fünften Mitteldeutschen Origami-Tag ausrichten. Der Termin steht bereits fest. Am Sonnabend, 21. September, sollen sich im Gasthof "Zur Erholung" in Labrun viele Blätter Papier in kleinere und größere leichtgewichtige Kunstwerke verwandeln. Verschiedene Workshops werden angeboten, damit die Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes die richtigen Kanten ins Papier bekommen.

Nach Dessau und Weimar wird nun der Annaburger Ortsteil Labrun einem Magneten gleich die Interessenten anlocken. Die Idee dazu ist nach einem Besuch beim 3. Mitteldeutschen Origami-Tag in Dessau entstanden, berichtet Angela Demele. Auf der Heimfahrt im Zug habe sie sich gedacht: "Warum soll so etwas nicht auch in Labrun möglich sein?" Zunächst habe sie sich gar nicht getraut, Eva-Maria Glüer von ihrer Idee zu erzählen, weil sie ihr doch ziemlich kühn erschien. Dann sei sie doch damit herausgerückt und Eva-Maria Glüer, sie ist als Kantorin tätig, hat sofort noch eigene Ideen eingebracht, so dass es nicht allein bei dem Origami-Tag bleiben wird, sondern eine richtige Aktion mit möglichst vielen Beteiligten daraus werden soll.So werden zwei Wochen im September ganz im Zeichen von Origami stehen. Den Auftakt hierfür bildet das700-jährige Bestehen der Prettiner Stadtkirche "St. Marien". Das runde Jubiläum wird am 7. und 8. September gefeiert. Zu diesem Anlass ist eine große Origami-Ausstellung geplant, deren Eröffnung kurz zuvor erfolgen soll. Das Besondere: Es ist nicht daran gedacht, dass die Exponate ausschließlich von Origami-Spezialisten stammen, sondern auch von Schulklassen, Kindertagesstättengruppen sowie interessierten Einzelpersonen. Arbeiten von Letzteren werden zu den Themen biblische Geschichten, Blütenkugeln, Sterne, christliche Symbole und Gegenstände, Grundfaltungen nach Friedrich Fröbel sowie Briefe erwünscht. Kindergruppen können, wie die drei Organisatorinnen wissen ließen, ihr Thema frei wählen. "Das Ausstellungsobjekt sollte dabei von mehreren Kindern angefertigt werden" und es kann aus mehreren Einzelteilen bestehen, etwa Blütenkugeln oder eine Entenfamilie. Wichtig sei, dass beim Faltenschon bedacht werde, wie es präsentiert werden soll (hängend, stehend, wird eine Unterlage benötigt).

Die Organisatorinnen bitten alle Kindereinrichtungen und Schulen, sich möglichst an dieser Aktion zu beteiligen. Anmeldungen hierfür werden bis zum 1. März erwartet. Zuvor werden Faltblätter an die Einrichtungen verteilt. Und wer es dataillierter wissen möchte, ist zu einem Treffen der Kontaktpersonen am Donnerstag, 14. Februar, um 19.30 Uhr in derGaststätte "Zur Erholung" in Labrun eingeladen. Anmeldungen für die Teilnahme an der großen Ausstellung in Prettin werden von Eva-Maria Glüer,Labruner Mühlenstraße 4, 06925 Annaburg, E-Maileglueer@web.de entgegengenommen.

Freude an der Faltkunst

Im September 2013 soll in Labrun ein Mitteldeutscher Origami-Tag ausgerichtet werden. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Als Organisatoren hoffen Eva-Maria Glüer, Angela Demele und Astrid Mählig, dass sie etliche Gleichgesinnte finden, die an der Papierfaltkunst Freude haben und sie unterstützen. Der Verein "Origami Deutschland"  steht diesem Vorhaben sehr aufgeschlossen gegenüber, erfuhr das Labruner Trio von dessen Vorsitzender Marlene Rostig. Die Eckpunkte des Programms sinderstellt. So ist vorgesehen, im September  in der Prettiner Stadtkirche aus Anlass deren 700-jährigen Bestehens eine Origami-Ausstellung zu eröffnen. Jeder, der an Origami Freudefindet, könne sich mit Exponaten, deren Thematik zum Ausstellungsort passt, beteiligen. Die Organisatoren hoffen auch auf die Mitarbeit von Schulen, Tagesstätten und Seniorenheimen. Dazu werden nach den Ferien Gespräche geführt, kündigte Angela Demele an. Der Mitteldeutsche Origamitag soll dann am 21. September in Labrun ausgerichtet werden. In verschiedenen Workshops wird auf Modelle und Falttechniken eingegangen. Wer dort als Referent Wissen vermitteln möchte, kann sich ebenfalls gern melden. Bei einemOrigami-Tag in Dessau habe sie sich gefragt, warum so etwas nichta uch mal in Labrun veranstaltet werden könne, so Angela Demele. "Die Voraussetzungen sind doch da." Vor allem engagierteOrigami-Multiplikatoren.


Absprachen und Nachfragen sindmöglich mit Eva-Maria Glüer, Telefon 035386/2 24 99, und mit Angela Demele, 035386/2 23 51.


RÜCKSCHAU

Dekoratives aus farbigen Blättern

Dass Origami - die Kunst des Papierfaltens - in der Elbaue immer mehr Freunde gewinnt, ist vor allem Eva-Maria Glüer und Angela Demele zu verdanken. Sie initiierten die in der Region einmalige Origami-Ausstellung in der Kirche des Dorfes. Bis Mitte September 2009 war sie zu sehen. Und die beiden Frauen laden regelmäßig zu Familienbastelstunden ein, so in die Gaststätte "Zur Erholung". Die Origami-Ausstellung war im Juni aus Anlass der Ersterwähnung von Labrun vor 850 Jahren gestaltet und im Beisein vieler Gäste feierlich eröffnet worden. 




Mit Hobby in die Öffentlichkeit getreten 


Sie ist in Labrun immer wieder zu hören, die Dankbarkeit, dass es gelungen ist, die kleine Dorfkirche vor dem Verfall zu retten. Nach dem verheerenden Hochwasser waren 2002 große Anstrengungen notwendig, um das Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert herzurichten. Es sollte aber nicht allein baulich in Ordnung gebracht, sondern auch mit Leben erfüllt werden. Jörg Lehmann, Vorsitzender des Fördervereins "Rettet Sankt Peter & Paul", erinnerte zur Eröffnung der Origami-Ausstellung am Donnerstagabend daran.

Seit nunmehr drei Jahren gebe es in dem Ort das Bemühen, beim Nutzen des Gotteshauses neue Wege zu beschreiten. So wird die Dorfkirche für verschiedenste Veranstaltungen geöffnet, die dem Sinn und dem Zweck der Kirche entsprechen. So werde auch eine Plattform für die ehrenamtliche Arbeit geboten. Als neues Kapitel wurde nun aus Anlass der Feier zur urkundlichen Ersterwähnung des Ortes vor 850 Jahren jenes mit der Papierfaltkunst Origami aufgeschlagen. Zu verdanken ist das Eva-Maria Glüer und Angela Demele, die auf diese Weise "ihr Hobby an die Öffentlichkeit gebracht haben". Jörg Lehmann beschrieb Origami so: "vielfältig, originell und immer etwas Neues".

Die Grundlage, um sich der Faltkunst zuwenden zu können, seien ein Blatt Papier und zwei Hände, merkte Pfarrer Götz Beyer an, um sogleich einzuschränken, dass dies wohl einfach gesagt ist, aber der Weg zum Ziel mehr erfordere. Er verglich Origami mit einer Mohnblüte, die sich entfaltet. Es sei das spielerische Nachempfinden der Entstehung des Lebens. Zu den berühmtesten Origami-Arbeiten gehören die vor allem in Japan weit bekannten Kraniche, ein Symbol der Friedensbewegung gegen den Atomkrieg, erinnerte der Pfarrer. Wer bei der Einladung Zweifel hatte, was Origami mit der Kirche und dem Glauben zu tun hat, der findet in Labrun auf besondere Weise Antworten darauf. Denn fast alle Arbeiten lassen sich dem Kirchenjahr zuordnen, erläuterte Eva-Maria Glüer. Und der Besucher kann dank der erläuternden Texte von Elsters Pfarrerin Viola Hendgen die Verbindung zwischen den zarten Kunstwerken und kirchlichen Symbolen nachvollziehen. Übrigens, die Ausstellung, die bis zum 13. September in der Labruner Kirche aufgebaut sein wird, ist nicht allein zum Anschauen. Denn die Besucher sind aufgefordert, sich selbst zu versuchen. Für ihre Arbeiten wurden Ausstellungsflächen frei gelassen.

Unmittelbar nach der feierlichen Eröffnung, bei der die von Ekkehard Bechler geleitete Bläsergruppe musizierte, ging es schon an das Falten von Papier, zunächst grünes, aus dem Frösche entstanden. Danach konnte dafür gesorgt werden, dass aus zwei großen bedruckten Bögen ein handliches Heft entstand, in dem die Erläuterungen zur Ausstellung und zum Kirchenjahr enthalten sind. (MZ vom 20. Juni 2009)


Nach der Eröffnung der Ausstellung in der Kirche ging es sogleich an das Basteln. Zuerst wurden kleine Frösche gefaltet, dann das Heft mit den Erläuterungen zur Schau fertiggestellt.


Hier einige Impressionen von der Ausstellung: